Tsodele .... ich war gerade in Frankfurt meine Startunterlagen holen und auf der Marathonmall shoppen.
Als ich die Mall betrat, fing gerade eine Sambagruppe an und ich hatte spontan Wasser im Auge vor Aufregung, und das schon beim Unterlagen abholen .... *augenbrauenhochzieh*
Wir haben ausgiebigst geshoppt und uns über die geschlagenen Schnäppchen gefreut, danach dann in die Festhalle. Das Nudelangestehe war nicht schlimm, also haben wir ein bißchen das Flair genossen und aus Pasta gelöffelt.
Ich habe mir 10 Minuten Zeit genommen mich mit dem Zielbogen anzufreunden und mir ganz fest einzuprägen wie genau sich das anfühlt ihn zu sehen Vielleicht kann ich mir dann morgen unterwegs besser vorstellen, wo ich hinwill !
Ich weiß das klingt albern mir hilft´s, hatte ein paar feine Gänsehautmomente vorhin in der Festhalle und auch zwei dreimal feuchte Augen.
Jetzt lieg ich hier rum, mache gerade meine Playlist für morgen und genieße das Kribbeln .... Ich bin echt sch**nervös, freue mich aber tatäshlich so langsam auch ein bißchen auf den Lauf!
Bin gespannt wie sich das im Lauf des Abends noch entwickelt, Gott sei Dank hab ich hier ja Mami, die Sprüche wie "naja, bei 35km muss der Rene wohl nicht mehr stehen, da isses ja dann nich mehr weit" und ähnlichem dafür sorgt, dass ich auch mal eine andere Perspektive bekomme.
Und Papa, ehemaliger Sprinter war gerade nochmal kurz an der Medaillenkiste und überzeugt Klappermetall aus den 70igern wirke auch irgendwie motivieren
Samstag, 30. Oktober 2010
Sonntag, 10. Oktober 2010
Hawaii und Berlin
Nun jut gestern das blöde Umknicken und so ordentlich abgehakt, abends vom Lichterfest dann enttäuscht und durchgefroren nach hause zum Livestream aus Hawaii und mitgefiebert.
Ich hätts Raeli echt gegönnt .. er sei im Ziel echt schlimm aus wie er dem Helfer in die Arme gewankt ist. Ob er vielleicht doch ein bißchen zu sehr verhungert ist?
Der Wecker heute früh halb 7 fühlte sich an wie ne Keule und ich habe wirklich mit mir gerungen ob wir echt nach Berlin fahren, aber nun gut, versprochen und verabredet, also keine Widerrede.
Knacksfuß in die pinken Socken gesteckt und im Tiefflug an die Startlinie. Mein Liebster und unser Berliner Korrespondent hatten beschlossen sich meiner anzunehmen und mich die komplette Strecke zu begleiten. Bei strahlendem Sonnenschein vom schloß Charlottenburg über die Siegessäule quer durch den Zoo, so um die 6min/km gehalten. Fiel mir nicht so richtig leicht, weil ich beim Kilometerfressen für den Mara-Plan immer eher ne Minute langsamer gelaufen bin.
Und trotzdem es lief viel leichter als letztes Jahr, wo ich nach Kilometer 6 mehr Wandertag hatte als alles andere.
Die Jungs wollten kurz nach dem 8er schild anziehen und ich hab mich schlicht nicht getraut, weil ich Schiss hatte, dass ich es dann bis in Ziel nicht halten kann. Ob ich die 13 Sekunden beim Zögern liegengelassen habe oder an der Getränkestelle getrödelt kann ich nicht mehr genau sagen.
Aber über die neue persönliche Bestzeit freu ich mich trotzdem sehr, zum letzten jahr über zweieinhalb Minuten verbessert! Bringen die vielen Kilometer ja vielleicht doch was
Ich hätts Raeli echt gegönnt .. er sei im Ziel echt schlimm aus wie er dem Helfer in die Arme gewankt ist. Ob er vielleicht doch ein bißchen zu sehr verhungert ist?
Der Wecker heute früh halb 7 fühlte sich an wie ne Keule und ich habe wirklich mit mir gerungen ob wir echt nach Berlin fahren, aber nun gut, versprochen und verabredet, also keine Widerrede.
Knacksfuß in die pinken Socken gesteckt und im Tiefflug an die Startlinie. Mein Liebster und unser Berliner Korrespondent hatten beschlossen sich meiner anzunehmen und mich die komplette Strecke zu begleiten. Bei strahlendem Sonnenschein vom schloß Charlottenburg über die Siegessäule quer durch den Zoo, so um die 6min/km gehalten. Fiel mir nicht so richtig leicht, weil ich beim Kilometerfressen für den Mara-Plan immer eher ne Minute langsamer gelaufen bin.
Und trotzdem es lief viel leichter als letztes Jahr, wo ich nach Kilometer 6 mehr Wandertag hatte als alles andere.
Die Jungs wollten kurz nach dem 8er schild anziehen und ich hab mich schlicht nicht getraut, weil ich Schiss hatte, dass ich es dann bis in Ziel nicht halten kann. Ob ich die 13 Sekunden beim Zögern liegengelassen habe oder an der Getränkestelle getrödelt kann ich nicht mehr genau sagen.
Aber über die neue persönliche Bestzeit freu ich mich trotzdem sehr, zum letzten jahr über zweieinhalb Minuten verbessert! Bringen die vielen Kilometer ja vielleicht doch was
Dienstag, 21. September 2010
Zu Hülfe
..... Zeitnot :)
Im Raffer:
Neue Arbeit, seeeeehr fein ...
Marathontraining ... naja.. sagen wir ich bin dem Plan zwei Wochen und 60 km hinterher :(
Dafür sammle ich gerade Punkte beim Wettbewerb der Arbeitstiere und werde demnächst sowohl Sparfuchs, Spießer als auch Hausfrau des Jahres, aber dazu später mehr!
Bin übrigens auch wieder aktiver als Produkttesterin .. aktuell extra leichtes Shampoo für meine Sauerkrauthaare. Wenn es Euch interessiert, hier der Link zum Test:
Produkttest
Und jetzt huschhusch schminken, föhnen und meine Business - Verkleidung angezogen, mein Büro ruft. Heute gehts an´s Einrichten: Sitzball, Türhaken und wenigstens schonmal eine Pflanze ziehen heute ein. Ich sag doch, der Spießerpokal ist mir aber sowas von sicher!
Im Raffer:
Neue Arbeit, seeeeehr fein ...
Marathontraining ... naja.. sagen wir ich bin dem Plan zwei Wochen und 60 km hinterher :(
Dafür sammle ich gerade Punkte beim Wettbewerb der Arbeitstiere und werde demnächst sowohl Sparfuchs, Spießer als auch Hausfrau des Jahres, aber dazu später mehr!
Bin übrigens auch wieder aktiver als Produkttesterin .. aktuell extra leichtes Shampoo für meine Sauerkrauthaare. Wenn es Euch interessiert, hier der Link zum Test:
Produkttest
Und jetzt huschhusch schminken, föhnen und meine Business - Verkleidung angezogen, mein Büro ruft. Heute gehts an´s Einrichten: Sitzball, Türhaken und wenigstens schonmal eine Pflanze ziehen heute ein. Ich sag doch, der Spießerpokal ist mir aber sowas von sicher!
Samstag, 21. August 2010
Back from Holiday
und die erste Arbeitswoche ist schon wieder um :)
Wir hatten einen sehr, sehr schönen Urlaub und ja, jetzt darf man es ja sagen, wir haben "ja" gesagt! Ganz alleine am Fuß von Schloß Gripsholm. Über Fotos denk ich mal noch nach ... *kicher*
Mehr Neuigkeiten nächste Woche... Ich habe im Urlaub unheimlich viel gelesen, deswegen gibts es hier sicher auch bald wieder einige Buchtipps.
Kurz anfangen kann ich mit den beiden Romanen von Simon Beckett, die meiner Bücherfresserei erst kürzlich zum Opfer gefallen sind.
"Die Chemie des Todes" ( der Erstling zur Einführung von Dr Hunter ) und dem Nachfolger "Kalte Asche"
Beide Bücher spinnen eine recht spannende Geschichte, die den Forensiker auch Kriminalpolizisten spielen lässt. Der Leser wird durchaus gefesselt und möchte das Buch kaum weglegen bevor er weiß ob es der Gärtner war. Gut gefallen hat mir auch, dass der Autor immer wieder offensichtliche Spuren zum potenziellen Täter legt, die Fährte am Ende jedoch falsch ist. Überraschend waren beide Täter am Ende trotzdem nicht wirklich. :)
Was mich stört ist die Tatsache, dass beide Geschichten in einem sehr ähnlichen Umfeld spielen und der Plot stark durch diese Rahmenbedingungen beeinflußt wird. Auch die beiden Enden ähneln sich sehr. Das finde ich persönlich sehr schade und brauche jetzt auf jeden Fall eine Pause von Beckett. Bis ich "Leichenblässe" in die Hand nehmen werde, muss noch ein wenig Zeit vergehen..
Und jetzt ? jetzt gehts Richtung Berlin zur Firmenparty ..
ACHJA, ich war gestern 16km laufen, Marathonvorbereitung und so. Ich habe zwar heute diverse Schmerzen, aber es hätte schlimmer kommen können *stolzgeschwellteBrust*
Bis bald,
Karla
Wir hatten einen sehr, sehr schönen Urlaub und ja, jetzt darf man es ja sagen, wir haben "ja" gesagt! Ganz alleine am Fuß von Schloß Gripsholm. Über Fotos denk ich mal noch nach ... *kicher*
Mehr Neuigkeiten nächste Woche... Ich habe im Urlaub unheimlich viel gelesen, deswegen gibts es hier sicher auch bald wieder einige Buchtipps.
Kurz anfangen kann ich mit den beiden Romanen von Simon Beckett, die meiner Bücherfresserei erst kürzlich zum Opfer gefallen sind.
"Die Chemie des Todes" ( der Erstling zur Einführung von Dr Hunter ) und dem Nachfolger "Kalte Asche"
Beide Bücher spinnen eine recht spannende Geschichte, die den Forensiker auch Kriminalpolizisten spielen lässt. Der Leser wird durchaus gefesselt und möchte das Buch kaum weglegen bevor er weiß ob es der Gärtner war. Gut gefallen hat mir auch, dass der Autor immer wieder offensichtliche Spuren zum potenziellen Täter legt, die Fährte am Ende jedoch falsch ist. Überraschend waren beide Täter am Ende trotzdem nicht wirklich. :)
Was mich stört ist die Tatsache, dass beide Geschichten in einem sehr ähnlichen Umfeld spielen und der Plot stark durch diese Rahmenbedingungen beeinflußt wird. Auch die beiden Enden ähneln sich sehr. Das finde ich persönlich sehr schade und brauche jetzt auf jeden Fall eine Pause von Beckett. Bis ich "Leichenblässe" in die Hand nehmen werde, muss noch ein wenig Zeit vergehen..
Und jetzt ? jetzt gehts Richtung Berlin zur Firmenparty ..
ACHJA, ich war gestern 16km laufen, Marathonvorbereitung und so. Ich habe zwar heute diverse Schmerzen, aber es hätte schlimmer kommen können *stolzgeschwellteBrust*
Bis bald,
Karla
Montag, 9. August 2010
Sonntag, 8. August 2010
Sich einfach mal selbst beeindrucken
Weils im Urlaub gerade regnet und der freundliche Campingwart W-Lan hat, hier endlich der Bericht von meiner ersten olympischen Distanz : )
Der Wecker klingelt um 7 und der neben mir Erwachende fordert zum schnellen Aufstehen und Brötchen essen auf. Kann ich nicht, fühle mich zwar noch recht ruhig, aber der Gedanke an Essen erscheint mir eher unschön...
Statt mit Brötchen beschäftige ich mich lieber mit den Trinkflaschen und dem nochmaligen Check der Wechselbox. Räder ins Auto und auf zum See.
Die Wechselzone kenne ich vom letzten Jahr, aufbauen, Small Talk mit den üblichen Verdächtigen und dann mal ans Ufer gucken, ein bißchen konzentrieren. Wann wollen die eigentlich die Bojen aufbauen? Ahja, da fährt ein Boot raus, ehm, Moment, wo will denn der mit der dritten Boje hin? Ach du Sch*** ist das weit weg .. 1,55 km können aussehen wie 4.
Keine Zeit zum Angst haben, es geht gleich los, Neo an, einen letzten Glückskuß abholen und aufstellen. Gleich bei der zweiten Boje die erste Überraschung: ich überhole locker kraulend einen von den roten Mützchen, die 5 Minuten vor uns gestartet waren. Na wenn das mal nichts ist, jetzt geht es aber auf den für mich schlimmsten Teil der Strecke, quer zum Ufer, zur dritten Boje, die so verdammt weit weg ist. Ich zwinge mich nicht Richtung Ufer zu gucken, sondern tapfer immer weiter zu kraulen. Immer wenn ich mit Atmen durcheinanderkomme ein paar Züge Brust und dann den Kopf wieder ins Wasser. Das fällt mir wunderlich leicht, ich gucke mutig auf den Grund ohne die übliche Panik irgendwas unter mir zu sehen. das überrascht mich und ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen, als es mir auffällt. Da scheint wirklich nichts zu sein :)
Von der dritten Boje, immer geradeaus und los Richtung Ziel, Strömung ignorieren, mit der Hand den Boden berührt, okay, aufstehen, lächeln, raus! Wow, selbst das geht einfacher als letztes Jahr beim Sprintdebüt.
Der Neo zickt ein bißchen, ich gewinne aber am Ende trotzdem, abtrocknen, Socken, ein bißchen am Gel nuckeln. Eigentlich wollte ich ein Jäckchen überziehen zum Radeln, aber weil es sich so sehr dagegen wehrt, entscheide ich mich dagegen. Auf dem Weg zum Start ein Blick auf die Uhr: was ist da denn los? Da ist doch was kaputt? Irgendwas um die 45 Minuten sind erst vergangen. tatsächlich waren es 40:27 im Wasser, so schnell war ich noch nie. Bester Laune also noch fix den lieben Freunden winken und ab Richtung Wind. Der ist nämlich der wichtigste Begleiter auf den nächsten 42 Kilometern. Der Sprecher erwähnte noch kurz vor dem Start: „Was uns in Leipzig an Höhenmetern fehlt, gleichen wir durch Wind aus!“. Es fühlte sich an als radle man im kleinsten Gang auf der Rolle ohne sich vom Fleck zu bewegen. Ich versuche möglichst rund zu treten, immer wieder komisches Klackern an der Kette bei genau den Gängen die ich gerade fahren will. In Sachen schalten hab ich echt noch Lernpotenzial bis zur nächsten Saison schäm
Nachdem ich mich 4 Runden über die Herrschaften Profisportler in Ihren Peletons geärgert habe, bin ich auch schon wieder auf dem Weg Richtung Wechselzone und mit meiner 1:39 durchaus zufrieden.
Schuhe wechseln und am Ausgang sehr freuen, dass liebe Freunde jubeln, die man genau dort erwartet hat. Ein paar Meter weiter meine Rundumbetreuerin mit der Kamera und lieben Worten und gleich danach wieder winkende, bekannte Gesichter. Toll, so kann es weitergehen, auch wenn kaum noch wer außer mich auf der Laufstrecke unterwegs ist und auch die Streckenposten sehr überrascht schauen wenn ich Ihnen sage, dass es nicht nur noch ein paar Meter sind, sondern noch eine ganze Runde :) Egal, einfach weiter. Am Wegesrand, dann eine Trainingskollegin, sie weint und hält sich die Brust. Ich halte an und versuche zu helfen. Weil sie auf dem Rad so mit dem Wind zu kämpfen hatte, konnte sie dort keinen Schluck trinken, was sich jetzt rächt. Ich halt einen Zuschauer auf dem Rad an, und nehme ihm sein Wasser weg, das scheint erstmal zu helfen, sie schickt mich weiter. Auf der zweiten Laufrunde, sehe ich sie entgegenkommen und warte bis sie aufgelaufen ist. Jetzt bringen wir das hier noch gemeinsam zu Ende. Noch zwei, drei Kilometer, dann haben wir es geschafft und wir beginnen uns zu freuen.
Am Eingang zum Zielkanal warten zwei Zwerge auf mich, die rechts und links an meiner Hand andocken und so schnell Richtung Ziel rennen, dass ich kaum hinterherkomme.
Danach ist nur noch Glück. Ich bin ein einziger Klumpen Endorphin, was noch lange anhalten wird. Wir feiern uns selbst und gegenseitig und ich bin einfach nur unheimlich stolz darauf, in diesem Ziel zu stehen.
Das mach ich bestimmt mal wieder :)
Der Wecker klingelt um 7 und der neben mir Erwachende fordert zum schnellen Aufstehen und Brötchen essen auf. Kann ich nicht, fühle mich zwar noch recht ruhig, aber der Gedanke an Essen erscheint mir eher unschön...
Statt mit Brötchen beschäftige ich mich lieber mit den Trinkflaschen und dem nochmaligen Check der Wechselbox. Räder ins Auto und auf zum See.
Die Wechselzone kenne ich vom letzten Jahr, aufbauen, Small Talk mit den üblichen Verdächtigen und dann mal ans Ufer gucken, ein bißchen konzentrieren. Wann wollen die eigentlich die Bojen aufbauen? Ahja, da fährt ein Boot raus, ehm, Moment, wo will denn der mit der dritten Boje hin? Ach du Sch*** ist das weit weg .. 1,55 km können aussehen wie 4.
Keine Zeit zum Angst haben, es geht gleich los, Neo an, einen letzten Glückskuß abholen und aufstellen. Gleich bei der zweiten Boje die erste Überraschung: ich überhole locker kraulend einen von den roten Mützchen, die 5 Minuten vor uns gestartet waren. Na wenn das mal nichts ist, jetzt geht es aber auf den für mich schlimmsten Teil der Strecke, quer zum Ufer, zur dritten Boje, die so verdammt weit weg ist. Ich zwinge mich nicht Richtung Ufer zu gucken, sondern tapfer immer weiter zu kraulen. Immer wenn ich mit Atmen durcheinanderkomme ein paar Züge Brust und dann den Kopf wieder ins Wasser. Das fällt mir wunderlich leicht, ich gucke mutig auf den Grund ohne die übliche Panik irgendwas unter mir zu sehen. das überrascht mich und ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen, als es mir auffällt. Da scheint wirklich nichts zu sein :)
Von der dritten Boje, immer geradeaus und los Richtung Ziel, Strömung ignorieren, mit der Hand den Boden berührt, okay, aufstehen, lächeln, raus! Wow, selbst das geht einfacher als letztes Jahr beim Sprintdebüt.
Der Neo zickt ein bißchen, ich gewinne aber am Ende trotzdem, abtrocknen, Socken, ein bißchen am Gel nuckeln. Eigentlich wollte ich ein Jäckchen überziehen zum Radeln, aber weil es sich so sehr dagegen wehrt, entscheide ich mich dagegen. Auf dem Weg zum Start ein Blick auf die Uhr: was ist da denn los? Da ist doch was kaputt? Irgendwas um die 45 Minuten sind erst vergangen. tatsächlich waren es 40:27 im Wasser, so schnell war ich noch nie. Bester Laune also noch fix den lieben Freunden winken und ab Richtung Wind. Der ist nämlich der wichtigste Begleiter auf den nächsten 42 Kilometern. Der Sprecher erwähnte noch kurz vor dem Start: „Was uns in Leipzig an Höhenmetern fehlt, gleichen wir durch Wind aus!“. Es fühlte sich an als radle man im kleinsten Gang auf der Rolle ohne sich vom Fleck zu bewegen. Ich versuche möglichst rund zu treten, immer wieder komisches Klackern an der Kette bei genau den Gängen die ich gerade fahren will. In Sachen schalten hab ich echt noch Lernpotenzial bis zur nächsten Saison schäm
Nachdem ich mich 4 Runden über die Herrschaften Profisportler in Ihren Peletons geärgert habe, bin ich auch schon wieder auf dem Weg Richtung Wechselzone und mit meiner 1:39 durchaus zufrieden.
Schuhe wechseln und am Ausgang sehr freuen, dass liebe Freunde jubeln, die man genau dort erwartet hat. Ein paar Meter weiter meine Rundumbetreuerin mit der Kamera und lieben Worten und gleich danach wieder winkende, bekannte Gesichter. Toll, so kann es weitergehen, auch wenn kaum noch wer außer mich auf der Laufstrecke unterwegs ist und auch die Streckenposten sehr überrascht schauen wenn ich Ihnen sage, dass es nicht nur noch ein paar Meter sind, sondern noch eine ganze Runde :) Egal, einfach weiter. Am Wegesrand, dann eine Trainingskollegin, sie weint und hält sich die Brust. Ich halte an und versuche zu helfen. Weil sie auf dem Rad so mit dem Wind zu kämpfen hatte, konnte sie dort keinen Schluck trinken, was sich jetzt rächt. Ich halt einen Zuschauer auf dem Rad an, und nehme ihm sein Wasser weg, das scheint erstmal zu helfen, sie schickt mich weiter. Auf der zweiten Laufrunde, sehe ich sie entgegenkommen und warte bis sie aufgelaufen ist. Jetzt bringen wir das hier noch gemeinsam zu Ende. Noch zwei, drei Kilometer, dann haben wir es geschafft und wir beginnen uns zu freuen.
Am Eingang zum Zielkanal warten zwei Zwerge auf mich, die rechts und links an meiner Hand andocken und so schnell Richtung Ziel rennen, dass ich kaum hinterherkomme.
Danach ist nur noch Glück. Ich bin ein einziger Klumpen Endorphin, was noch lange anhalten wird. Wir feiern uns selbst und gegenseitig und ich bin einfach nur unheimlich stolz darauf, in diesem Ziel zu stehen.
Das mach ich bestimmt mal wieder :)
Donnerstag, 22. Juli 2010
Schwimmen und heulen ..
Die Herren Lang- und Mitteldistanzler haben sich gestern mal dem kleinen Entchen für die letzte Schwimmeinheit im See angenommen.
8x100 mit kurzen Pausen.
Ich bin echt sehr sehr begeistert, trotz See und Gras, das einem ständig im Gesicht und sonstwo hing, hab ich mich gut geschlagen und tatsächlich richtig Spaß am Schwimmen im See gehabt. Mittlerweile hoffe ich fast, dass am Sonntag Neo-Verbot ist, weil ich dieses Jahr erst ein einziges Mal mit Neo unterwegs war.
Alles wird gut .......
Zumindest habe ich das gedacht. Leider sagt ein Blick in mein Mailfach was anderes! Das die Änderung eines Zeitpunkts mich einmal so hart treffen könnte, hätte ich nicht gedacht :(
All die Vorfreude auf den Wettkampf, den Urlaub und das große Ereignis mit dem wunderschönen Kleid wird gerade irgendwie getrübt ... Egal, jetzt geht es erstmal um MEIN Rennen am Sonntag.
Kleine Schritte: als erstes: fokussieren auf den Wettkampftag und die Scheuklappen aufsetzen. Es geht immer nur eines. Jetzt will ich soviel wie möglich Spaß haben am Sonntag und mich gesund und munter über die Ziellinie bewegen.
Den Rest der Welt kann ich hoffentlich so lange ausblenden.
8x100 mit kurzen Pausen.
Ich bin echt sehr sehr begeistert, trotz See und Gras, das einem ständig im Gesicht und sonstwo hing, hab ich mich gut geschlagen und tatsächlich richtig Spaß am Schwimmen im See gehabt. Mittlerweile hoffe ich fast, dass am Sonntag Neo-Verbot ist, weil ich dieses Jahr erst ein einziges Mal mit Neo unterwegs war.
Alles wird gut .......
Zumindest habe ich das gedacht. Leider sagt ein Blick in mein Mailfach was anderes! Das die Änderung eines Zeitpunkts mich einmal so hart treffen könnte, hätte ich nicht gedacht :(
All die Vorfreude auf den Wettkampf, den Urlaub und das große Ereignis mit dem wunderschönen Kleid wird gerade irgendwie getrübt ... Egal, jetzt geht es erstmal um MEIN Rennen am Sonntag.
Kleine Schritte: als erstes: fokussieren auf den Wettkampftag und die Scheuklappen aufsetzen. Es geht immer nur eines. Jetzt will ich soviel wie möglich Spaß haben am Sonntag und mich gesund und munter über die Ziellinie bewegen.
Den Rest der Welt kann ich hoffentlich so lange ausblenden.
Montag, 19. Juli 2010
4. der AK, 10. Frau und Gesamtletzte
ja, das kann man alles gleichzeitig werden :cool:
Das kam so: Geiseltaltriathlon am Hasse-See irgendwo im tiefsten Thüringen.. habe ich gelesen und mich am Freitag entschlossen, das als Trainingswettkampf zu machen ( 750/30/6 )
Eigentlich nur deshalb, weil ich nicht recht wusste, was ich mal noch trainieren könnte, bevor am nächsten Sonntag meine allererste OD ins Haus steht.
Gesagt, getan! Morgens um 7 mag mein Magen aber einfach noch kein Essen ... ein Brötchen hab ich geschafft, mehr ging nicht. Räder und Krams ins Auto und über die 7 Berge in Gefilde, in die ich ohne triftigen Grund nie wieder fahren würde.
Erstmal ankommen und nachmelden: meine Güte wieso haben denn hier alle grüppchenweise die gleichen Klamotten an? Und immer wieder fragt der mitgereiste Liebste mich ob ich denn aufgeregt sei. ("ja bin ich, lass mich in Ruhe und geh Deine eigene Wechselzone einrichten!")
Nachdem die Dame bei der Anmeldung den Schock verkraftet hatte, dass ich keinem Verein zugehörig bin, ging es auch schon zum Check-In, wo mich fast der Schlag getroffen hat. Mein schönes Rennrad aus der Bucht wurde fast rot vor Scham, alles voll mit unheimlichen Zeitfahrmaschinen. Material alleine machts ja auch nicht, also nicht verrückt machen. Solange bis der Sprecher uns alle herzlich zum Landesligawettkampf begrüßt, bei dem auch die Jedermänner mitspielen dürfen .. na Mahlzeit, die haben auch alle Vereinsklamotten an.
Dann gehts Schlag auf Schlag: Besprechung, gemeinsamer Weg zum Start und ab in den pippiwarmen See, ohne Neo versteht sich. Schön langsam losgebrustet, bißchen orientiert, alles fein, sogar zwei, drei kraulende Mitschwimmer überholt. Läuft, kann ich sogar ein wenig selbst kraulen. Erste Boje läuft noch super, dann ein Ellbogen Richtung Rippen, aua, konznetrieren, atmen, Brustschwimmen... um die zweite Boje und ab Richtung Landgang. Auf der zweiten Runde läuft es durchaus okay, auch wenn beängstigend wenige Schwimmer hinter mir zu sehen sind... zumindest von den Brustschwimmern. Drei vor mir kann ich noch einholen vor der letzten Boje, Glücksgefühle ... aber nur solange bis es passiert und kurz vor dem Schwimmausstieg der Gesamtführende an mir vorbeizischt.
Irgendwas um die 17/ 18 Minuten muss ich unterwegs gewesen sein. Zwischenzeiten gab es leider auch hinterher keine genauen.
Aus dem Wasser, keine Zeit verlieren, Füße nur im Vorbeigehen abgetrocknet, Socken, Radschuhe, los.... da merke ich meine tratschnassen Füße. Egal, erstmal fahren, atmen, trinken. Um die erste Kurve und schon gehts los mit den Anstiegen. Wenn ich irgendwas nicht kann ist das Bergaufradeln und das auch noch beständig ... es hört und hört nicht auf, wird eher steiler statt flacher. Mit jedem weiteren Anstieg werde ich weiter durchgereicht... ätzend .. Wind, bergauf, ich kurbele fleißig und komme nur langsam in Tritt. Endlich flacher, kein Baum, kein Strauch nur der Wind und ich. Dann gehts mal bergab, das macht Spaß, bis ich am nächsten Anstieg merke, dass ich den Schwung nicht mitnehmen kann. Wieder kurbeln, hässliche Pulsfrequenzen zeigt meine Uhr, bis ich endlich auf der zweiten Radrunde angekommen bin. Neuen Mut gefasst, getrunken und dann kommt sie wieder, die Landstraße mit den Autos ( nein es gab natürlich keine Vollsperrung ) und dem allerhässlichsten Anstieg. Und genau dort isses dann passiert. Eine Radlerin überholt mich und ich höre ein Auto hinter mir, dass aber aus irgendeinem unverständlichen Grund nicht an mit vorbeifahren will.
Das ist also ein Besenwagen und der will jetzt bis zur Wechselzone hinter mir bleiben. Nein, das halt ich nicht aus, traue mich nicht mehr zum trinken langsamer zu werden und fühle mich unheimlich gehetzt. Was jetzt? Absteigen, mich und das Radl in den hinter mir tuckernden Bus packen und aufgeben ? Mindestens 2 Kilometer trage ich diesen Kampf zwischen Finisherwillen und Schweinehund mit mir aus. Dann die nächste Abfahrt, es ist nicht mehr weit ... also komm, Trainingswettkampf, wenn schon Letzte, dann mit Spaß! Knapp 23er Schnitt, dass müssen mindestens die Voralpen gewesen sein ... *schäm*
Beim Wechseln dann einfach mal alleine Schuhe wechseln, kriegt auch keiner weiter mit und lostapsen und es kam wie es kommen musste, wieder leicht bergauf. Wasser und Schwamm geschnappt, etwas schneller traben geht sicher auch. Und wer hat eigentlich diese ganze Sonne bestellt?
Nach dem ersten Kilometer holt mich der Liebste auf seiner zweiten Runde ein und verheißt, dass es hinter der nächsten Kurve bergab geht. Bergab geht gut, tut gut .... schon wieder ein Getränkestand. Den freundlichen älteren Damen dort verkünde ich, dass sie Feierabend machen können, wenn ich das zweite Mal bei Ihnen war.
Richtung Ziel ermahnt mich eine Helferin, dass die Startnummer bei Zieleinlauf vorne getragen werden muss "Ich will aber doch noch gar nicht ins Ziel" rufe ich und ernte ermunternde Anfeuerung, der Streckensprecher erspäht mich und schickt mich mit sehr lieben Worten auf die letzten drei Kilometer.
Kaum unterwegs, erscheint hinter mir ein gut gelaunter Radler.. wie jetzt? Ein Besenfahrrad? Na das hat mir gerade noch gefehlt. Der junge Herr unterhält mich und sorgt dafür, dass ich mein Tempo halte. Alleine hätte ich mir sicher noch ein Gehpäuschen gegönnt. Er erzählt muntere Triathlongeschichten von sich selbst und spornt mich an. Der letzte Kilometer, erst 100 Meter vor dem Ziel überlässt er mich mir selbst, ich höre "Dieser Weg" aus den Boxen im Ziel schallen, mein Radbegleiter ist auf dem Weg dorthin und erfüllt mir den Wunsch, dort mit meinem Lieblingspushsong "eye of the tiger" empfangen zu werden.
Was auf der Ziel gerade passiert ist der Wahnsinn, der Zieleinlauf ist mit Menschen gefüllt die mich ins Ziel klatschen, der Sprecher kündigt mich an und ich verstehe die Welt nicht mehr... Wahnsinn, ich habe noch nie erlebt, dass der Letzte eines Wettkampfs so gefeiert wurde...... alles in allem habe ich viel aus dieser Erfahrung mitgenommen und war sogar ziemlich stolz darauf nicht mit dem Besenbus von der Radstrecke ins Ziel gekommen zu sein.
Gegen mich selbst habe ich gestern gewonnen und gegen ein paar andere schaff ich es sicher auch mal noch irgendwann.
Das kam so: Geiseltaltriathlon am Hasse-See irgendwo im tiefsten Thüringen.. habe ich gelesen und mich am Freitag entschlossen, das als Trainingswettkampf zu machen ( 750/30/6 )
Eigentlich nur deshalb, weil ich nicht recht wusste, was ich mal noch trainieren könnte, bevor am nächsten Sonntag meine allererste OD ins Haus steht.
Gesagt, getan! Morgens um 7 mag mein Magen aber einfach noch kein Essen ... ein Brötchen hab ich geschafft, mehr ging nicht. Räder und Krams ins Auto und über die 7 Berge in Gefilde, in die ich ohne triftigen Grund nie wieder fahren würde.
Erstmal ankommen und nachmelden: meine Güte wieso haben denn hier alle grüppchenweise die gleichen Klamotten an? Und immer wieder fragt der mitgereiste Liebste mich ob ich denn aufgeregt sei. ("ja bin ich, lass mich in Ruhe und geh Deine eigene Wechselzone einrichten!")
Nachdem die Dame bei der Anmeldung den Schock verkraftet hatte, dass ich keinem Verein zugehörig bin, ging es auch schon zum Check-In, wo mich fast der Schlag getroffen hat. Mein schönes Rennrad aus der Bucht wurde fast rot vor Scham, alles voll mit unheimlichen Zeitfahrmaschinen. Material alleine machts ja auch nicht, also nicht verrückt machen. Solange bis der Sprecher uns alle herzlich zum Landesligawettkampf begrüßt, bei dem auch die Jedermänner mitspielen dürfen .. na Mahlzeit, die haben auch alle Vereinsklamotten an.
Dann gehts Schlag auf Schlag: Besprechung, gemeinsamer Weg zum Start und ab in den pippiwarmen See, ohne Neo versteht sich. Schön langsam losgebrustet, bißchen orientiert, alles fein, sogar zwei, drei kraulende Mitschwimmer überholt. Läuft, kann ich sogar ein wenig selbst kraulen. Erste Boje läuft noch super, dann ein Ellbogen Richtung Rippen, aua, konznetrieren, atmen, Brustschwimmen... um die zweite Boje und ab Richtung Landgang. Auf der zweiten Runde läuft es durchaus okay, auch wenn beängstigend wenige Schwimmer hinter mir zu sehen sind... zumindest von den Brustschwimmern. Drei vor mir kann ich noch einholen vor der letzten Boje, Glücksgefühle ... aber nur solange bis es passiert und kurz vor dem Schwimmausstieg der Gesamtführende an mir vorbeizischt.
Irgendwas um die 17/ 18 Minuten muss ich unterwegs gewesen sein. Zwischenzeiten gab es leider auch hinterher keine genauen.
Aus dem Wasser, keine Zeit verlieren, Füße nur im Vorbeigehen abgetrocknet, Socken, Radschuhe, los.... da merke ich meine tratschnassen Füße. Egal, erstmal fahren, atmen, trinken. Um die erste Kurve und schon gehts los mit den Anstiegen. Wenn ich irgendwas nicht kann ist das Bergaufradeln und das auch noch beständig ... es hört und hört nicht auf, wird eher steiler statt flacher. Mit jedem weiteren Anstieg werde ich weiter durchgereicht... ätzend .. Wind, bergauf, ich kurbele fleißig und komme nur langsam in Tritt. Endlich flacher, kein Baum, kein Strauch nur der Wind und ich. Dann gehts mal bergab, das macht Spaß, bis ich am nächsten Anstieg merke, dass ich den Schwung nicht mitnehmen kann. Wieder kurbeln, hässliche Pulsfrequenzen zeigt meine Uhr, bis ich endlich auf der zweiten Radrunde angekommen bin. Neuen Mut gefasst, getrunken und dann kommt sie wieder, die Landstraße mit den Autos ( nein es gab natürlich keine Vollsperrung ) und dem allerhässlichsten Anstieg. Und genau dort isses dann passiert. Eine Radlerin überholt mich und ich höre ein Auto hinter mir, dass aber aus irgendeinem unverständlichen Grund nicht an mit vorbeifahren will.
Das ist also ein Besenwagen und der will jetzt bis zur Wechselzone hinter mir bleiben. Nein, das halt ich nicht aus, traue mich nicht mehr zum trinken langsamer zu werden und fühle mich unheimlich gehetzt. Was jetzt? Absteigen, mich und das Radl in den hinter mir tuckernden Bus packen und aufgeben ? Mindestens 2 Kilometer trage ich diesen Kampf zwischen Finisherwillen und Schweinehund mit mir aus. Dann die nächste Abfahrt, es ist nicht mehr weit ... also komm, Trainingswettkampf, wenn schon Letzte, dann mit Spaß! Knapp 23er Schnitt, dass müssen mindestens die Voralpen gewesen sein ... *schäm*
Beim Wechseln dann einfach mal alleine Schuhe wechseln, kriegt auch keiner weiter mit und lostapsen und es kam wie es kommen musste, wieder leicht bergauf. Wasser und Schwamm geschnappt, etwas schneller traben geht sicher auch. Und wer hat eigentlich diese ganze Sonne bestellt?
Nach dem ersten Kilometer holt mich der Liebste auf seiner zweiten Runde ein und verheißt, dass es hinter der nächsten Kurve bergab geht. Bergab geht gut, tut gut .... schon wieder ein Getränkestand. Den freundlichen älteren Damen dort verkünde ich, dass sie Feierabend machen können, wenn ich das zweite Mal bei Ihnen war.
Richtung Ziel ermahnt mich eine Helferin, dass die Startnummer bei Zieleinlauf vorne getragen werden muss "Ich will aber doch noch gar nicht ins Ziel" rufe ich und ernte ermunternde Anfeuerung, der Streckensprecher erspäht mich und schickt mich mit sehr lieben Worten auf die letzten drei Kilometer.
Kaum unterwegs, erscheint hinter mir ein gut gelaunter Radler.. wie jetzt? Ein Besenfahrrad? Na das hat mir gerade noch gefehlt. Der junge Herr unterhält mich und sorgt dafür, dass ich mein Tempo halte. Alleine hätte ich mir sicher noch ein Gehpäuschen gegönnt. Er erzählt muntere Triathlongeschichten von sich selbst und spornt mich an. Der letzte Kilometer, erst 100 Meter vor dem Ziel überlässt er mich mir selbst, ich höre "Dieser Weg" aus den Boxen im Ziel schallen, mein Radbegleiter ist auf dem Weg dorthin und erfüllt mir den Wunsch, dort mit meinem Lieblingspushsong "eye of the tiger" empfangen zu werden.
Was auf der Ziel gerade passiert ist der Wahnsinn, der Zieleinlauf ist mit Menschen gefüllt die mich ins Ziel klatschen, der Sprecher kündigt mich an und ich verstehe die Welt nicht mehr... Wahnsinn, ich habe noch nie erlebt, dass der Letzte eines Wettkampfs so gefeiert wurde...... alles in allem habe ich viel aus dieser Erfahrung mitgenommen und war sogar ziemlich stolz darauf nicht mit dem Besenbus von der Radstrecke ins Ziel gekommen zu sein.
Gegen mich selbst habe ich gestern gewonnen und gegen ein paar andere schaff ich es sicher auch mal noch irgendwann.
Samstag, 17. Juli 2010
Roßbach statt Roth
Auch wenn es draussen gerade junge Hunde regnet ( was ich sehr befürworte )
habe ich soeben beschlossen, dass ich morgen beim Geiseltal-Hasse-See Triathlon in der Nähe von Braunsbedra mitmachen will.
Erstens kann ich danach feststellen wie realistisch meine Chancen für den Hauptwettkampf in Leipzig nächstes WE stehen und zweitens den Jungs von trnd.com einen Wettkampftestbericht zu den unheimlich süßen Sachen von Dextro Energy schicken.
Im Hasse-See werden 750 m geschwommen, danach geht´s 30km auf´s Rad und zum Schluß werden 6km gerannt. Sehr merkwürdige Distanzen wie ich finde, aber nun gut, als Testwettkampf, wenn frau gerade nicht weiß was sie in der letzten Woche trainieren soll, isses bestimmt was tolles :)))
Achja .. hätt ich vergessen .. hier gibts nen Neuen :
habe ich soeben beschlossen, dass ich morgen beim Geiseltal-Hasse-See Triathlon in der Nähe von Braunsbedra mitmachen will.
Erstens kann ich danach feststellen wie realistisch meine Chancen für den Hauptwettkampf in Leipzig nächstes WE stehen und zweitens den Jungs von trnd.com einen Wettkampftestbericht zu den unheimlich süßen Sachen von Dextro Energy schicken.
Im Hasse-See werden 750 m geschwommen, danach geht´s 30km auf´s Rad und zum Schluß werden 6km gerannt. Sehr merkwürdige Distanzen wie ich finde, aber nun gut, als Testwettkampf, wenn frau gerade nicht weiß was sie in der letzten Woche trainieren soll, isses bestimmt was tolles :)))
Achja .. hätt ich vergessen .. hier gibts nen Neuen :
Montag, 28. Juni 2010
Sporteln und Testen
Ja ich weiß, ich habe Euch schmählich vernachlässigt... es gibt soooooo viel Neues, aber das muss ich Euch nach und nach erzählen.
Ich bin übrigens endgültig unter die Marktforscher und Produkttester gegangen. Dieses www.trnd.com ist eine Sensation. Nach den ersten Tests von Waschmitteln und Dampfgarbeuteln gab es jetzt ein Riesenpaket Sportlernahrung von Dextroenergy.. Hammer! Und wieder mal ist in 4 Wochen schon Triathlon und ich bin so naja vorbereitet. :( *grummel*. Heute abend gehts mit dem Radel an den See zum Schwimmtraining, und gleichzeitig werde ich dort das neue Zeugs mal vertesten. Power Bar kann ich nämlich echt langsam nimmer sehen.
Später mehr ..
Ich bin übrigens endgültig unter die Marktforscher und Produkttester gegangen. Dieses www.trnd.com ist eine Sensation. Nach den ersten Tests von Waschmitteln und Dampfgarbeuteln gab es jetzt ein Riesenpaket Sportlernahrung von Dextroenergy.. Hammer! Und wieder mal ist in 4 Wochen schon Triathlon und ich bin so naja vorbereitet. :( *grummel*. Heute abend gehts mit dem Radel an den See zum Schwimmtraining, und gleichzeitig werde ich dort das neue Zeugs mal vertesten. Power Bar kann ich nämlich echt langsam nimmer sehen.
Später mehr ..
Samstag, 23. Januar 2010
Ja sie lebt noch!
Hey Ihr alle ...
ich weiß ich bin wie immer zu spät, aber trotzdem allen noch ein gesundes neues Jahr!
Ich habe mich über Weihnachten in ein schickes Wellness-Hotel verkrümelt und schön Sport gemacht und entspannt. Eine wirklich coole Art Weihnachten zu feiern.
Nebenbei versuche ich gerade dringlich aus meiner Trainingslethargie rauszukommen... ist noch nicht ganz gelungen, aber schicke neue Sportklamotten und allerhand Matten und Hanteln im Wohnzimmer werdens schon richten.
Für heute ist das erste Läufchen angedacht! Schauen wir mal, wie kalt´s noch wird.
Arbeitstechnisch warte ich auf Veränderungen, noch nicht spruchreif, deswegen muss ich Euch noch um bißchen Geduld bitten!
Ich melde mich morgen nochmal länger, ... ein wundervolles Wochenende Euch allen.
Allerliebst .. Eure Karla!
ich weiß ich bin wie immer zu spät, aber trotzdem allen noch ein gesundes neues Jahr!
Ich habe mich über Weihnachten in ein schickes Wellness-Hotel verkrümelt und schön Sport gemacht und entspannt. Eine wirklich coole Art Weihnachten zu feiern.
Nebenbei versuche ich gerade dringlich aus meiner Trainingslethargie rauszukommen... ist noch nicht ganz gelungen, aber schicke neue Sportklamotten und allerhand Matten und Hanteln im Wohnzimmer werdens schon richten.
Für heute ist das erste Läufchen angedacht! Schauen wir mal, wie kalt´s noch wird.
Arbeitstechnisch warte ich auf Veränderungen, noch nicht spruchreif, deswegen muss ich Euch noch um bißchen Geduld bitten!
Ich melde mich morgen nochmal länger, ... ein wundervolles Wochenende Euch allen.
Allerliebst .. Eure Karla!
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