Da verschlug es mich gestern in ein Fahrradgeschäft mit der Absicht ein Geburtstagsgeschenk zu erwerben. Prima Gelegenheit um endlich mal zu klären, welche Rahmengröße die Karla denn für Ihr eigenes neues Fahrrad favorisieren sollte.
Von Anfang an stellte der Herr Fahrradfachverkäufer sämtliche Fragen das Rad betreffend nur meinem reizenden Begleiter und mitnichten mir.
Ich durfte mich über einen viel zu großen Rahmen stellen, um gesagt zu bekommen, der sei optimal, gerade auch im Gelände... Ganz klar verstand der Herr etwas von seinem Geschäft^^
Wovon er aber nun ernsthaft gar nichts verstand, dass war das Verkaufen. Wenn ich jemandem ein Fahrrad für 1000 und mehr Euro verkaufen möchte, sollte ich dem potenziellen Käufer die Ware doch einigermaßen schmackhaft machen. Erklären warum das eine Rad nun teurer ist als das andere, welche Unterschiede es genau gibt, und wofür das alles gut ist. Letztlich also schlicht: fachkundige Beratung.
Weit gefehlt. Der Herr von und zu Fahrradladen richtete seinen Blick stehts an mir vorbei an meine Begleitung und warf mit Fachbegriffen über Schaltungen und Federgabeln nur so um sich.
Ein einziges Mal richtete er sich auch mich, mit den Worten: "Das gibt´s auch noch in anderen Farben!!!"
Gerne hätte ich geantwortet: "Ach echt? Hoffentlich auch mit rosa Glitzer!"
Fazit: Nur schlecht beraten worden sein ist lange nicht genug der Argumente gegen diesen Laden; alle gängigen Klischees werden dort auch noch bedient :-(
PS: bin krank und vielleicht deshalb so empfindlich ... ^^

